Referenzprojekt

Zentrales Justizgebäude Hof

Schadstofferhebung und fachgutachterliche Begleitung des selektiven Rückbaus.

Zentrales Justizgebäude (ZJG) Hof
Auftraggeber:
Staatliches Hochbauamt Bayreuth
Herr Gläseke
Poststraße 5, 95028 Hof
Vom IB rupp.bodenschutz GmbH erbrachte Leistungen:
  • Gebäudeschadstoffuntersuchung, Schadstoffkataster
  • Zuarbeit zur Ausschreibung (LB und LV) bezüglich schadstoffbelasteter Bausubstanz
  • fachgutachterliche Rückbaubegleitung
  • SiGe-Koordination, Koordination BGR 128 / TRGS 524 für die Arbeiten der Dekontamination
Bearbeitungszeit:
2013-2014
Ungefähre Kosten:
Gesamtkosten Rückbau ca. 1,2 Mio €
Projektbeschreibung:

Das zehngeschossige Zentraljustizgebäude in Hof wurde in den Jahren 1959-1961 errichtet. Das Bauwerk wurde in Stahlbetonskelettbauweise mit Ausfachungen aus Stahlbetonfertigteilbrüstungen mit angemörtelten Spaltklinkerplatten errichtet. Im Bereich der Betonstützen befinden sich vorgehängte Travertinplatten auf einer hinterlüfteten Konstruktion. Die ursprünglich vorhandenen Einfachverglasungen der Fenster in einem Holz-Aluminum-Rahmenprofil wurden in den 90er Jahren durch Isolierverglasungen ersetzt. Im Vorfeld der Abbruchplanung und der Ausschreibung wurde eine Schadstofferhebung des Gebäudes durchgeführt. Darauf aufbauend wurden dann die Dekontaminationsverfahren, die möglichen Entsorgungswege und die erforderlichen Arbeits- und Immissionsschutzmaßnahmen aufgezeigt.



Fotos 01-02: Justizvollzugsgebäude Hof (oben: rückgebauter Altbau, unten: Neubau).




Fotos 03-05: Ausschnitte Selektiver Rückbau
Fotos 06: Blick auf das Manipulationsfeld.